Seit dem plötzlichen Tod ihres Vaters im September 2024 lebt Aneth mit ihrer an Bluthochdruck leidenden Mutter und ihren Geschwistern in einem einfachen Haus. Aus finanziellen Gründen war es ihr verwehrt eine weiterführende Schule zu besuchen.
Sie träumt davon ein kleines Schneiderinnenstudio zu führen, wo sie Kleider und Accessoires designt und wo sie später anderen jungen Frauen ihr Wissen weiter geben kann.
Eliza lebt mit ihrer Familie in einem Dorf nahe Arusha. Nach dem Primarabschluss suchten ihre Eltern vergebens nach einer günstigen Ausbildungsmöglichkeit für ihre Tochter in einem handwerklichen Beruf. Daher blieb Eliza zuhause und half ihrer Mutter im und ums Haus.
Sie träumt davon Maasai-Kleidung mit Glasperlen zu verzieren und jene zu verkaufen. In einigen Jahren wird sie dann heiraten und wenige Kinder zur Welt bringen. Dabei möchte sie nicht Hausfrau werden, sondern weiterhin Arbeiten und ihr Geschäft betreiben.
Faraja lebt mit ihrer Familie nahe des Schulcampus. Nach ihrem Sekundarschulabschluss versuchte sie bei einer Schneiderinnen-schule zu studieren. Allerdings war die Lehrperson kaum anwesend. Zudem hatten ihre Eltern Mühe für die Schulgebühren aufzukommen. Daher war sie umso glücklicher die Möglichkeit zu erhalten an der Schule von Engoitoi Epuan zu studieren.
Faraja möchte im Anschluss an ihre Ausbildung entweder alleine, in der Gruppe oder auch als Angestellte auf ihrem Beruf arbeiten.
Als Monika noch klein war verstarben beide ihre Eltern an den Folgen von Aids. Auch sie ist HIV-positiv und wurde von einer Bekannten und ihrem Mann grossgezogen. Da nicht ausreichend finanzielle Mittel vorhanden waren, um Monika nach ihrem Schulabschluss eine Lehre zu ermöglichen, versuchte sie im Ackerbau als Tagelöhnerin Arbeit zu finden.
Monika träumt davon ein eigenes Geschäft zu eröffnen und andere Schneiderinnen anzustellen.
Sindet lebt in einem kleinen Dorf in der abgelegenen Maasai-Region von Loliondo gemeinsam mit ihrer Familie. Nach dem erfolgreichen Sekundarschulabschluss war es ihr verwehrt sich weiter auszubilden, da ihre Familie die finanziellen Mittel nicht aufbringen konnte. Daher half sie ihrer Mutter im Haushalt und kochte von Zeit zu Zeit in einem kleinen Strassenkaffee.
Sindet wünscht sich zwar zu einem späteren Zeitpunkt zu heiraten. Allerdings möchte sie nicht Hausfrau werden, sondern selbständig ihr eigenes Geschäft betreiben.
Sion wuchs in einem abgelegenen Maasai-Dorf nahe der Grenze zu Kenia auf. Sie war traurig, als sie erfuhr, dass sie die 2. Sekundar-stufe nicht bestanden hatte und folglich nicht mehr weiter lernen durfte. Ihren Eltern war es nicht möglich für eine anderweitige Ausbildung aufzukommen. Allerdings seien sie willig, dass Sion sich weiter ausbildet bevor sie heiraten wird - dafür ist sie sehr dankbar.
Sion träumt davon ein Geschäft in der grösseren Ortschaft Longido zu eröffnen. Neben dem Nähen von Kleidung, gedenkt sie jungen Frauen ihr Wissen weiter zu geben. Wie Engoitoi Epuan ihre geholfen habe, möchte sie sich auch Anderen helfen!
Soine wohnt mit ihrer Familie in einem abgelegenen Maasai-Dorf. Nach dem erfolgreichen Schulabschluss wäre sie gerne an die Universität, um Lehrerin zu werden. Allerdings war es ihren Eltern nicht möglich dies zu finanzieren. Sie suchte und fand schliesslich eine Arbeit als Verkäuferin in einem kleinen Laden.
Soine wünscht sich nahe ihres Heimatortes ein kleines Geschäft zu eröffnen, wo Schulkleidung für Mädchen und Jungen näht. Dabei möchte sie selbständig arbeiten, um so unabhängig von Anderen ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen.
Kurz nach Tumani's Geburt trennten sich ihre Eltern und sie wurde von ihrer Mutter aufgezogen. Ihren Vater kennt sie kaum und er kümmert sich weder um sie noch um ihre Geschwister. Gerne wäre sie Lehrerin geworden, allerdings reichten die finanziellen Mittel nicht aus eine Universität zu besuchen. Daher versuchte sie eine Ausbildung als Näherin zu finden. Allerdings wurde auch dies bezüglich rasch klar, dass ihre Mutter die Schulkosten nicht zu tragen vermag.
Tumaini träumt davon als angestellte Schneiderin in einem Betrieb zu arbeiten. Damit hoff sie sich, ihrer Mutter und ihren Geschwistern ein besseres Leben ermöglichen zu können.
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